In Ägypten kann man nicht überall sagen

نوفمبر 11th, 2009 كتبها علاء الأسوانى نشر في , Interview.

In Ägypten kann
man nicht überall
sagen, was man
will. Im Salon von
Dr. Alaa Al Aswani
schon. Er ist Zahnarzt
und Autor
und seit seinem
Bestseller «Der Jakubijân-
Bau» auch
bei uns ein Star.
Von Jasmina El-Sonbati, Kairo Alaa Al Aswani
schreibt über Homosexualität,
religiösen
Fanatismus,
Folter, Korruption
und die Clique des Präsidenten
Mubarak. Und es wird hitzig diskutiert
bei den wöchentlichen
Tre­en in seinem literarischen
Salon, mit Respekt, aber ohne
Maulkorb. «Das ist der Staatssicherheit
ein Dorn im Auge», sagt
Aswani. «Die Herren tauchen regelmässig
auf, um uns zu bespitzeln.
»
Das scheint weder ihn noch
seine Freunde zu beeindrucken.
Frauen und Männer jeden Alters
 
kommen gerade deswegen jeden
Donnerstagabend hierher, in den
obersten Stock eines Hauses aus
der vorletzten Jahrhundertwende
im Kairoer Stadtteil Mounira. Hier
können sie sich über alles austauschen.
Auch über Missstände.
Neonröhren beleuchten den
kleinen Saal. Etwa 40 Personen
sitzen auf zusammengewürfelten
Stühlen. Der Doktor nimmt vorne
Platz und begrüsst die Anwesenden
persönlich. Man kennt sich. Und
dann gehts los.
Witzig und mit zahlreichen Seitenhieben
gegen die Regierung von
Präsident Hosni Mubarak erzählt

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Alaa al-Aswani (52) hat mit Romanen

نوفمبر 11th, 2009 كتبها علاء الأسوانى نشر في , Interview.

 

?? begegnung. BaZ | Samstag, 31. Oktober 2009 | Seite 15
Alaa al-Aswani (52) hat mit Romanen
 
über die ägyptische Gesellschaft internationale
Bestseller verfasst. Zudem
exponiert er sich mit kritischen
Kommentaren gegen die Diktatur.
«Ich bin ein Schriftsteller, der auch
als Zahnarzt arbeitet. Und als ägyptischer
Staatsbürger interessiere ich mich
für das, was in meinem Land geschieht
Mit sonorer Bassstimme trägt Alaa al-
Aswani seinen beruflichen Steckbrief
vor. Der erfolgreichste arabische Autor
der Gegenwart ist diese Woche nach Basel
gekommen und hat im Literaturhaus
Texte aus seinem neuesten Erzählband
«Ich wollt’, ich würd’ Ägypter» gelesen.
Aswani, 52-jährig, gross gewachsen und
von kräftiger Statur, versprüht Liebenswürdigkeit
und gute Laune. Der arabische
Autor spricht perfekt Englisch,
Französisch und Spanisch.
Weit über den arabischen Raum hinaus
bekannt geworden ist Aswani mit
seinem 2002 veröffentlichten Roman
«Der Jakubijan-Bau». Der Bestseller ist
in 28 Sprachen übersetzt und mehrere
hunderttausend Mal verkauft worden.
Die temperamentvoll erzählte Geschichte
spielt in einem grossen Wohnhaus in
Kairo. Sie gibt Einblick in den Alltag völlig
unterschiedlicher Menschen und
zeichnet, bei aller Empathie für die einzelnen
Schicksale, ein ungeschminktes
Sittenbild, in dem auch Schattenseiten
ausgeleuchtet werden: Korruption,
Doppelmoral, Ausbeutung, religiöser
Fanatismus, Willkür der Mächtigen.
Auch Sexualität und Homosexualität
befreit Aswani vom traditionellen Tabu.
Ähnlich gestrickt und ähnlich erfolgreich
ist Aswanis zweiter grosser Roman
«Chicago», der 2006 erschien. Protagonisten
sind hier ägyptische Studenten,
Hochschullehrer, Geheimdienstspitzel.
Der Autor kennt das Milieu, er hat in
Kairo und Chicago Medizin studiert.
zensur. Herr Aswani, wie kommt es,
dass Ihre freimütigen, freizügigen Schilderungen
publiziert werden durften? In
Ägypten gebe es für Bücher keine offizielle
Zensur, sagt der Autor, «was nicht
heisst, dass es keine gibt». Mehrere Verlagshäuser
hätten eine Veröffentlichung
des «Jakubijan-Bau» aus politischen
Gründen abgelehnt, ehe ein «Avantgarde-
Verlag» das Wagnis mit einer kleinen
Auflage von tausend Exemplaren eingegangen
sei. «Zwei Wochen nach Erscheinen
rief mich der Direktor an und sagte
aufgeregt, so etwas habe er noch nie erlebt.
Ich dachte: Oh je, jetzt beginnen
die Probleme. Er aber erzählte, die erste
Auflage sei bereits ausverkauft, ganz
ohne Werbung, einzig dank Mund-zu-
Ohr-Propaganda.» Aswani werweisst:
«Vielleicht hat der rasche Erfolg die Romane
vor dem Verbot bewahrt
Mehr Probleme hatte er mit der kürzeren
Erzählung «Die Aufzeichnungen
des Issam Abdalati». Darin schildert ein
desillusionierter junger Ägypter die
Widrigkeiten
seines Daseins und hat für
die vermeintliche Erhabenheit seiner
Landsleute nur Spott und Hohn übrig.
Für die Kulturbehörde war Aswanis präziser
Blick auf die Gesellschaft offenbar
unerträglich kritisch, zumal der Titelheld
in der Ich-Form berichtet, und sie
blockierte eine Veröffentlichung der Geschichte
über Jahre. Jetzt ist sie in dem
neuen Erzählband enthalten; im Vorwort
beschreibt Aswani mit feiner Ironie
den kafkaesk anmutenden Umgang mit
den zuständigen Kulturfunktionären.
authentisches Leben. In jenem Text
verrät Aswani auch, wie und wo er die
Menschen so genau beobachten lernte:
«Jeden Tag nach Beendigung meiner
ärztlichen Tätigkeit stürmte ich los, um
das Leben in seiner aufregenden, authentischen
Vielfalt zu entdecken. Ich
durchstreifte jede Menge seltsamer Örtlichkeiten
und machte die Bekanntschaft
unkonventioneller Personen
Auch heute noch suche er abends gelegentlich
kleine Kneipen auf, sagt Aswani.
Er sei sich bewusst, dass der erfolgreiche
Romancier Gefahr laufe, sich
«vom Alltagsleben und der gesellschaftlichen
Realität» zu entfernen. «Darum
arbeite ich weiterhin als Zahnarzt. Das
gibt mir Gelegenheit, mit gewöhnlichen
Leuten in Kontakt zu bleiben.» Und so
beschäftigt sich an zwei Tagen pro Woche
Dr. med. dent. Aswani in seiner Praxis
in Kairo mit kaputten Zähnen. «Vielleicht
bin ich ein etwas unkonventioneller
Zahnarzt, weil ich mir Zeit für die
Patienten nehme und ihnen zuhöre
Wenn jemand komme und plötzlich keine

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Islamfeindschaft ist verbreitet“

أغسطس 13th, 2009 كتبها علاء الأسوانى نشر في , Interview.

 

Interview

Islamfeindschaft ist verbreitet

Erstellt 10.07.09, 21:01h, aktualisiert 11.07.09, 00:03h

Der Mord an einer Äqypterin in einem Dresdner Gerichtssaal hat in der arabischen Welt für große Empörung gesorgt. Der ägyptische Autor Al-Alaswany kritisiert die unzureichenden Reaktionen der deutschen Öffentlichkeit auf die Bluttat.

Der ägyptische Roman-Autor Al-Alaswany. (Bild: dpa)

 

KÖLNER STADT-ANZEIGER: Herr Al-Alaswany, der Mord von Dresden hat in Ägypten viele Menschen schockiert. Wird die Tat das Verhältnis zwischen beiden Völkern belasten?

 

ALAA AL-ASWANY: Wir Ägypter sind zivilisierte Leute. Wir können zwischen normalen Deutschen und Kriminellen unterscheiden. Aber es gibt zwei Aspekte in dieser Tragödie, die uns beschäftigen. Der eine ist der westliche Rassismus. Der andere das Verhalten der Polizei in dem Gerichtsgebäude.

Was meinen Sie konkret?

 

AL-ASWANY: Der Täter hat diese unschuldige Frau acht Minuten lang angegriffen, ohne dass ein Beamter zur Stelle war, um ihr zu helfen. Das ist eine sehr lange Zeit. Er hat 18 Mal zugestochen vor den Augen des dreijährigen Sohnes. Und als endlich ein Polizist auftauchte, hat der zuerst auf ihren Ehemann geschossen. Wir haben eine sehr hohe Meinung von den Deutschen. Aber das passt nicht zu dem Bild, was wir von den Deutschen haben. Die Leute hier fragen sich: Was wäre passiert, wenn ein Muslim mit langem Bart erschienen wäre und hätte ein Messer gezückt? Den hätte man als islamischen Terroristen auf der Stelle erschossen.

Ist das für Sie ein Indiz für Islamfeindlichkeit in Deutschland?

 

AL-ASWANY: Ich bin relativ oft Deutschland. Mein Eindruck ist, um ehrlich zu sein, dass Islamfeindlichkeit dort sehr verbreitet ist. Und die Leute, die vorher im Geheimen Rassisten waren, sehen inzwischen keinen Grund mehr, mit ihrer Einstellung hinter dem Berg zu halten. Dieser Rassismus hat eine Atmosphäre geschaffen, dass nun einzelne - wie dieser Mann in Dresden - denken, sie hätten das Recht, auf eine islamische Frau loszugehen und sie zu erstechen. In einer Atmosphäre von Hass und Rassismus werden Menschen, die anders sind, enthumanisiert

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EGYPTIAN AUTHOR ON MURDERED MUSLIM WOMAN

أغسطس 12th, 2009 كتبها علاء الأسوانى نشر في , Interview.

 

EGYPTIAN AUTHOR ON MURDERED MUSLIM WOMAN

The Reaction of the German Government Was Not Fair

In a SPIEGEL interview, Egyptian author Alaa al-Aswany discusses the shocking murder of an Egyptian in Dresden, anti-German protests across the Islamic world and latent racism in the West.

SPIEGEL: Mr. Aswany, in your novel "Chicago," you describe the way Arabs have lived in the West after Sept. 11, 2001. Measured against the epochal cultural clash of recent years, it’s a relatively cheerful book. How will the murder of Egyptian lady Marwa al-Sherbini in Dresden, Germany affect the relationship between Arabs and the West?

Aswany: In every Western country, there are people who fundamentally dislike any foreigners. In this specific case, the issue is that a woman was murdered in a courtroom — she was literally massacred. The killer stabbed her 18 times. And when a police officer finally appeared on the scene to help her, he shot — by accident, as they say — the first Arab he saw: the victim’s husband. The German government bears some of the responsibility for this tragedy, if only because of where the crime was committed, and it has not embraced this responsibility.

PHOTO GALLERY: ALAA AL-ASWANYON THE MARWA AL-SHERBINI MURDER

SPIEGEL: What exactly do you expect from the German government? The politicians have already publicly expressed their dismay.

Aswany: What upsets us Egyptians, most of all, is the delay and hesitation with which they reacted. We interpret this as a sign of racism, which we wouldn’t do if Berlin had commented earlier and in a more decisive way. In Egypt, a country whose regime I do not support, an official statement would undoubtedly have been released immediately after the crime. How could this have happened? Who was responsible for security in that courtroom? What do we do with these people? These are highly relevant questions — not in terms of the crime itself, but the stance of the German government. I doubt that a man with a long beard and wearing Arab robes would have been able to smuggle a knife into a German courtroom.

SPIEGEL: In your book "The YacoubianBuilding," which was published before "Chicago," you also describe the excesses of militant Islamism. Did you feel that the anti-German protests that erupted were appropriate?

Aswany: I understand these reactions. There is, quite simply, great sympathy for Marwa al-Sherbini, an educated woman who went abroad with her husband to find a better life — and was gruesomely killed.

SPIEGEL: Some protestors at her funeral shouted that the Germans are "enemies of God." Iranian President (Mahmoud) Ahmadinejad even proposed a United Nations resolution against Germany.

Aswany: These are exaggerations and manipulations. Some even seek to portray Marwa as a "headscarf martyr." But that’s not the issue at all. Three churches here in Egypt held services for her, even though she wasn’t a Christian. Even if she had been a Christian, I’m sure that we would have seen the same reaction.

SPIEGEL: Are you saying that it’s not about religion at all?

FROM THE MAGAZINE

 Find out how you can reprint this DER SPIEGEL article in your publication.

Aswany: The case has essentially nothing to do with religion, but it is being exploited for religious purposes, as a case of Islamophobia. The instinctive anger we all feel comes from a different place: All human beings have a natural sense of justice, and it was severely violated. I insist that the reaction of the German government was not fair.

SPIEGEL: Where do the West and the Islamic world stand today — after Sept. 11, 2001, and after the war in Iraq and the intervention in Afghanistan — in the battle or the dialogue between civilizations?

Aswany: I do not believe, fundamentally, in Samuel Huntington’s "clash of civilizations." The clashes, the conflicts of history, were always political. They have been and still are struggles over the distribution of power, land and money. That’s what the historians should write about. But there is also the human history, and that history is written by literature. It’s about racism and prejudices, among other things, and about people who simply cannot imagine what it looks like on the other side

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Alaa Al Aswany, le grand romancier égyptien, à Liberté

يونيو 15th, 2009 كتبها علاء الأسوانى نشر في , Interview.

 

 “Un roman, c’est une vie plus belle que la vie”

Posté par Artisans de l’ombre le 12 mai 2009

Alaa Al Aswany, le grand romancier égyptien, à Liberté

“Un roman, c’est une vie plus belle que la vie”

Par : Rachid Alik

Dans cet entretien, l’auteur de Imarat Yacoubian et Chicago évoque sa méthode de travail, raconte ses angoisses d’écrivain, son parcours littéraire semé d’embûches, et dit sa joie d’être à Alger, pour la première fois.

Liberté : C’est votre première visite en Algérie, plus encore, c’est votre première visite au Maghreb. Quand  on connaît le succès de vos œuvres dans cette région, ici, au Maroc, en Tunisie, il y a de quoi être un peu étonné…
Alaa Al-Aswani : J’ai un grand problème avec cela. Je voyage, en effet, depuis 2002 pour présenter mes livres. Or, la plupart de mes éditeurs sont de grandes maisons occidentales. J’en suis très fier, mais cela veut dire des engagements inscrits dans des contrats. Je me dois donc de présenter mes livres à ces publics. Et cela me prend beaucoup de temps, malheureusement. En fait, pour des motifs de programmation, je n’ai jusqu’à aujourd’hui pas eu l’opportunité de venir présenter mes livres au
Maghreb. Mais, il y a une seconde raison, pour être honnête. Je ne me sens pas vraiment à l’aise avec le fait d’être invité par des gouvernements peu démocratiques. Or, dans le monde arabe… (Rires) C’est là une autre barrière. Je ne peux pas défendre la démocratie dans mon pays et accepter d’être invité par un régime non démocratique ! Je préférerais, comme c’est le cas en Algérie, être invité par un éditeur comme Casbah Édition, un acteur non étatique. Mais malheureusement, dans de trop nombreux pays arabes, même les éditeurs doivent demander l’autorisation à leur gouvernement pour m’inviter. J’adorerais rencontrer mes lecteurs dans tout le monde arabe, mais… Et pour être franc, je ressens une terrible culpabilité à ce sujet. C’est pour cela que je suis si content d’être aujourd’hui à Alger !

Votre œuvre ne démarre pourtant pas en 2002…
Non, effectivement. Mais mes trois premiers ouvrages, deux recueils de nouvelles et un roman, en 1990, en 1994 et 1998, ont été refusés par l’organisation gouvernementale du livre égyptien. À chaque fois, quelques amis ont financé leur parution, mais à 500 exemplaires ! Et à chaque fois, j’envoyais quelques exemplaires aux critiques littéraires égyptiens qui les ont très bien reçus.
À l’époque, j’avais l’habitude de déclarer : “Je suis un écrivain connu et apprécié par la critique, mais sans lecteur !” Aujourd’hui, les choses ont changé, j’ai beaucoup de lecteurs dans le monde (Rires). Mais effectivement, ma carrière est très largement antérieure à 2002, et Imarat Yacoubian. On commence d’ailleurs à publier mes premières œuvres aujourd’hui en Égypte.

Justement, Imarat Yacoubian était une dernière tentative, comme une bouteille à la mer…
Tout à fait. Après avoir essuyé mon troisième refus, j’ai eu une grande discussion avec mon épouse. Je lui ai dit : “Écoute, j’ai donné tout ce que j’ai pu à la littérature : j’ai quitté les
USA pour la littérature, j’ai refusé d’aller dans le Golfe, où, avec mon diplôme américain, j’aurais fait fortune. Mais, la littérature ne m’a apporté que des problèmes. C’est bon, on arrête tout. Je ne me préoccupe plus de littérature, je ne me préoccupe plus de l’Égypte. J’ai essayé, ça n’a pas marché, je ne sais pas pourquoi, mais maintenant j’arrête. Et on s’en va.” J’ai décidé d’émigrer en Nouvelle-Zélande, et je me suis documenté à fond sur le sujet.
À tel point que je pourrais encore aujourd’hui donner des conférences sur les dossiers à fournir et les formalités pour émigrer en Nouvelle-Zélande ! (Rires) Mais, j’ai dit à femme, il faut quand même que j’écrive encore un dernier roman, un dernier salut, une forme d’au revoir à la littérature. Et après on s’en va. Je serai dentiste dans mon nouveau pays et voilà. Ce dernier livre, c’était Imarat Yacoubian…

Une reconnaissance tardive, mais  intense…
Avec Imarat Yacoubian, j’ai tout eu. La reconnaissance, la gloire, etc. Je pense que peut-être  je méritais ce succès avant. Parce qu’avant Imarat, j’ai beaucoup travaillé. Mon père qui était écrivain* m’a dit une chose très belle à ce sujet : “La littérature est comme une princesse très belle, qui attend le prince charmant dans son château. Tu dois toujours donner tout ce que tu as pour convaincre la princesse de ton amour pour elle. Et si tu réussis à la convaincre, elle viendra t’ouvrir
la porte du château.” Aujourd’hui, j’ai de la chance, la porte est grand ouverte…

Imarat Yacoubian avait tout pour plaire : une langue très simple et très belle, une histoire à plusieurs voix, des personnages figurants, des espèces et des problèmes assez typiques dans le monde arabe et le Maghreb (l’islamiste, le laïc, l’homosexuel, le parvenu, etc). Sexe, politique, amour, les trois côtés du triangle de la mort de la littérature arabe sont saillants sous votre plume…

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Qu’Alaa bénisse l’Egypte

مايو 11th, 2009 كتبها علاء الأسوانى نشر في , Interview.

Alaa El Aswany   Egypte

 

23/04/2009 18:06:22 - Jeune Afrique- Par : Propos recueillis par Tirthankar Chanda

 

Qu’Alaa bénisse l’Egypte

 

Plus de 1 million d’exemplaires vendus pour L’Immeuble Yacoubian, presque autant pour Chicago, Alaa El Aswany enchaîne les succès. Et dénonce inlassablement la corruption et l’obscurantisme religieux qui minent l’Égypte. Interview.

 

 

Alaa El Aswany est le plus grand romancier égyptien du moment. Le plus connu. Sa célébrité dépasse les frontières de l’Égypte et du monde arabe, qui ont eu la primeur de ses romans d’amour sur fond de délabrement social et politique. Ses récits sont lus avec gourmandise. Et, pourtant, l’écrivain n’est pas très tendre avec son pays. Il attribue à ses personnages des propos souvent acerbes sur l’Égypte et les Égyptiens.

 

Mais l’image qui se dégage de ses livres est celle d’un pays magistral et ancien, grevé par la corruption, l’obscurantisme et le mépris des puissants pour les faibles et les asservis. L’espoir vient de ces derniers, à qui Aswany donne la parole dans ses romans (L’Immeuble Yacoubian, paru en français en 2006, et Chicago, 2007) comme dans ses nouvelles réunies sous le titre ironique de J’aurais voulu être égyptien (voir J.A. n° 2509). Entretien avec l’écrivain à l’occasion de son passage à Paris pour le lancement de la traduction en français de son nouveau recueil de nouvelles.

 

 

 

Jeune Afrique : Vous êtes un écrivain très populaire. L’Immeuble Yacoubian a été traduit en vingt-sept langues et s’est vendu à plus de un million d’exemplaires. C’est le livre le plus lu dans le monde arabe après le Coran

 

Alaa El Aswany : Je n’aime pas beaucoup cette comparaison, car elle relève d’une vision orientaliste du monde arabe, qui, aux yeux de l’Occident, se réduit souvent à l’islam. Pardonnez mon immodestie, mais pourquoi ne pas comparer mon livre aux Mille et Une Nuits ou à l’œuvre de Mahfouz, qui a été, lui aussi, un auteur très populaire ? Mon deuxième roman, Chicago, va bientôt dépasser la barre symbolique du million d’exemplaires. À quoi comparerez-vous ce nouveau succès ?

 

 

 

On a d’ailleurs dit que vous êtes l’héritier de Mahfouz

 

C’est une comparaison dont je ne me sens pas tout à fait digne. Mahfouz est un modèle. Il connaissait mon père. Je me souviens d’une discussion que nous avions eue en 1982, à Alexandrie. C’était avant son prix Nobel [1988, NDLR]. Quand il a compris que je voulais écrire, il m’a encouragé, tout en me prévenant que je ne devais rien attendre de plus de l’écriture que le plaisir qu’elle procure. Lui-même a toujours refusé l’argent, les postes prestigieux, de peur de se disperser. Sa fidélité à la littérature est quelque chose qui continue à m’inspirer.

 

 

 

Vos romans abordent sans tabou la sexualité et dénoncent l’hypocrisie religieuse. Quelles ont été les réactions des lecteurs et des autorités

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